9. September 2010, 0:11 Uhr
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Hundeerziehung mit Holger Schüler: Hunde verstehen, Probleme lösen, für den Alltag trainieren

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Kennt Ihr Hund seinen Namen?
Ganz sicher? Oder denkt Ihr Hund vielleicht, er heißt Mäuschen oder Schätzchen, Psst oder Hey!, Dicker oder Stinker?
Warum ist es so wichtig, dass der Hund seinen Namen kennt? Mein Hund soll auf mich achten. Er soll auf Körpersprache reagieren. Er soll jederzeit aufmerksam sein, wenn ich es von ihm erwarte. Also muss ich in der Lage sein, den Hund ganz klar anzusprechen. Er muss wissen: wenn er seinen Namen hört, soll er mich anschauen und abwarten, was als nächstes kommt. Das funktioniert nur, wenn der Hund mit dem immer gleichen Namen deutlich angesprochen wird, bevor ein Kommando folgt. Wenn man mehrere Hunde hat, ist das besonders wichtig, damit man mit beiden unabhängig voneinander arbeiten kann. Meine Hunde wissen genau, wann wer von Ihnen gemeint ist. Nur so kann ich z.B. einen von beiden zu mir rufen, während der andere auf seinem Platz bleibt.
Ein anderer Fehler, der sich leicht vermeiden lässt, ist, den Hund mit Psst!, Zungenschnalzen o.ä. auf sich aufmerksam zu machen. Ungewohnte Laute interessieren den Hund zwar kurzzeitig – aber nur solange nichts anderes interessanter ist. Sie sind nichts, worauf er wirklich zu reagieren gelernt hat.
Die Reaktion auf seinen Namen muss man mit dem Hund üben – je intensiver, um so zuverlässiger wird er darauf reagieren. Üben Sie z.B. mit einem Futterspiel (wie das genau aussieht, können Sie im Praxiskurs nachlesen). Rufen Sie den Hund beim Namen, warten Sie, bis er sie anschaut (lassen Sie dem Hund dabei Zeit zu reagieren, bevor Sie den Namen wiederholen) und loben Sie das Anschauen mit Futter oder auch mit Spielen. Mehr nicht! Üben sie das immer wieder,bis der Hund zuverlässig auf seinen Namen reagiert.
Aber Achtung: der Name ist kein Kommando! Eins der ersten Dinge, die ich bei einem Kunden überprüfe, ist, ihn zu bitten, seinen Hund zu sich zu rufen. Sehr häufig kommt dann: Bello! Bello! Bello! BELLO! Mal kommt der Hund daraufhin, oft auch nicht – warum auch? Bello was? ist die Frage. Richtig ist: Ansprechen – und wenn der Hund schaut, das Kommando folgen lassen (ob nun Komm, Sitz oder Platz).


Der Praxiskurs zum Download

Für eine Erziehung ohne Gewalt und Unterwerfung müssen Sie vor allem eine Voraussetzung schaffen: Ihr Hund muss sich für Sie interessieren, Ihnen gefallen wollen und Spaß an der gemeinsamen Arbeit haben – kurz: er muss motiviert sein.
Ein solcher Hund läuft einem nicht einfach zu - man muss etwas dafür tun. Die gute Nachricht dabei: es macht auch noch Spaß!
Den ersten Teil können Sie sofort unverbindlich und kostenlos downloaden. Machen Sie mit beim Praxiskurs - Werden Sie interessant für Ihren Hund!

Menschen an der Leine - live!

Holger Schüler live on tour.
Falk und Siska sind natürlich auch dabei. Hier gibts Auschnitte aus der Show.


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